Posts tagged ‘Weihnachten’

Endlich Weihnachten…

Endlich ist es wieder soweit und die besinnliche und friedliche Zeit des Jahres ist wieder da. Obwohl, ganz so friedlich und besinnlich war der alljährliche Kampf um Geschenke und Lebensmittel nun auch wieder nicht. Aber was soll man machen, das ist eben Weihnachten und wenn man sich nicht stressen lässt, kann das ganze Ritual auch ganz unterhaltsam sein.
Ich persönlich habe zwar auch erst seit gestern endlich ein wenig Weihnachtsgefühl, denn alle Geschenke sind verpackt, mein Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Wohnung sauber – die Feiertage und die Familie können also kommen!
Apropos Weihnachtsbaum oder auch Christbaum, woher kommt dieser Brauch, sich einen Baum in die Wohnung zu stellen und ihn zu schmücken?

Der Christbaum, wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Den Brauch jedoch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken, gab es schon immer.
Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckte, wurde als Heilkraft gedeutet. So glaubte man sich Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man dieses zu Neujahr mit Grünem schmückte. Schon die Römer bekränzten ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen. Das mittelalterliche Deutschland brachte je nach Landschaft Eibe, Stechpalme, Wacholder, Mistel, Buchs, Tanne und Fichte ins Haus.
Die Sitte, grüne Tannenzweige („Weihnachtsmaien“) ins Haus zu stellen, wird sogar schon für 1494 im „Narrenschiff“ Sebastian Brants bezeugt. Schon von 1535 ist überliefert, daß in Straßburg kleine Eiben, Stechpalmen und Buchsbäumchen verkauft wurden, die noch ohne Kerzen in den Stuben aufgehängt wurden. 1605 soll es bereits einen mit Äpfeln geschmückten, aber noch kerzenlosen Weihnachtsbaum in Straßburg gegeben haben. Es soll 1611 in Schlesien der erste kerzengeschmückte Tannenbaum im Schloß der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien gestanden haben.
Im 18. Jahrhundert wurde der Tannenbaum häufiger, so berichtet Lieselotte von der Pfalz 1708 von einem Buchsbäumchen mit Kerzen ersetzt. Goethe lernte den Weihnachtsbaum in Straßburg 1770 kennen. In Berlin stand 1780 der erste Weihnachtsbaum. Für das Jahr 1813 werden die ersten Weihnachtsbäume aus Wien und Graz gemeldet, 1815 aus Danzig, allgemeiner verbreitet hat sich der Christbaum in Österreich erst, seit Henriette von Nassau-Weilburg, die Gemahlin des Erzherzogs Karl, im Jahre 1816 das Weihnachtsfest mit einem kerzengeschmückten Weihnachtsbaum gefeiert hatte. In die Neue Welt kam der Weihnachtsbaum gewissermaßen im Reisegepäck deutscher Auswanderer, und 1891 wurde erstmals ein Lichterbaum vor dem Weißen Haus, dem Amtssitz des Präsidenten der USA, in Washington aufgestellt. (Quelle: Weihnachtsseiten.de)

Genug Geschichte! Wir haben übrigens keinen üblichen Weihnachtsbaum, aber ich finde unsere Lösung auch sehr ansprechend! 🙂
Ich wünsche euch nun allen frohe Feiertage, lasst es euch schmecken und streitet euch nicht mit euren Lieben! Ansonsten hilft vielleicht dieser Artikel: Wie vermeide ich Streit an Weihnachten?

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23. Dezember 2009 at 19:20 Hinterlasse einen Kommentar

Feuerlöschen mal anders!

Kennt ihr das nicht auch? Mit der Zeit wird das übliche Feuerlöschen mit den langweilig uni-glänzend rot lackierten Feuerlöschern einfach öde und unspektakulär…
Abgesehen davon ist die Farbe nicht jedermans oder jederfraus Sache.
Es muss also was neues her!
Das Unternehmen Fire Design hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und zeigt auf ihrer Homepage www.fire-design.fr ansprechende Lösungen für Farbgelangeweilte.
Egal ob rosa, Kuhflecken oder Chrome, und für die ganz Kreativen zum selber kombinieren, findet man dort alles was das Feuerlöscher-Herz begehrt.

Für den ein oder anderen vielleicht ein schickes und praktisches Weihnachtsgeschenk zugleich! 🙂

26. November 2009 at 18:05 Hinterlasse einen Kommentar

Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam…

Wer sich schon immer mal die Frage gestellt hat, wie der Engel auf die Christbaumspitze kam, sollte sich folgende Geschichte anhören.

Wir haben diese Geschichte im Rahmen einer Vorlesung in ein kleines Hörspiel umgewandelt.
Die ursprüngliche Geschichte könnt ihr hier nachlesen:
Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam!

26. November 2009 at 15:33 1 Kommentar

Liebe: Ein unordentliches Gefühl

Vielen mag die diese Aussage irgendwie bekannt vorkommen. Der Schriftsteller und Philosoph Richard David Precht hat darüber ein Buch geschrieben. Nach seinem ersten Werk aus 2007 „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ folgt nun das Buch „Liebe: Ein unordentliches Gefühl„. Precht sieht die Liebe ganz pragmatisch. Er sagt, „dass Liebe eine Umleitung ist: die Bindung der Kinder zu den Eltern wird ab der Pubertät auf einen anderen Menschen projiziert.“ , womit er sicherlich nicht unrecht hat. „Liebe ist für ihn auch keine Emotion, keine physiologische Erregung wie Hunger, Durst, Sex etc. Sie ist auch nicht evolutionsbiologisch zu erklären.“ Precht klingt ein wenig hart, aber er will den „Menschen nicht die romantische Liebe austreiben. Es ist ja unglaublich schön, sich dem hinzugeben. Wir leben, was die Liebe betrifft, in einer optimalen Zeit mit optimalen Möglichkeiten“, so Precht.

Richard David PrechtWer jetzt verwirrt ist, keine Bange. Precht erklärt in seinem Buch „die Verknüpfung der naturwissenschaftlich-biologischen Seite von Sexualität und Liebe mit der psychologischen und den gesellschaftlich-kulturellen Umständen unseres Liebesverständnisses und Liebesverhaltens.“ Es gibt keine richtige und auch keine falsche Art zu lieben, es gibt keine „nur die eine Liebe“. Jeder liebt je nach Charakter, Einstellungen und Situationen anders, sogar von Tag zu Tag. Die Hauptsache ist jedoch nach Prechts Ansicht, dass beide in der Partnerschaft glücklich sind.

Seit dem Erscheinen des Buches „Liebe: ein unordentliches Gefühl“ steht es auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, genauso wie Prechts vorheriges Werk.
Für alle die nun mehr wissen wollen, wie das mit der Liebe so läuft und erfahren wollen, wieviele man eigentlich so ist, können nun in freudiger Erwartung ihre Weihnachtswunschliste füllen. Diese Bücher sind es allemal wert. Man muss natürlich nicht bis Weihnachten warten… aber wer noch keine Idee hat, was man sich so wünschen könnte, wenn mal jemand fragt, ist das doch die ideale Antwort!
Und mein Tipp: Wer lesefaul ist, kann sich natürlich auch die Hörbücher wünschen! 😉

Sendung vom 20.03.2009 zum Thema, warum das große Glück nicht von Dauer sein kann!

Quellen: Zeit Online, Wikipedia

20. Oktober 2009 at 14:40 Hinterlasse einen Kommentar


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