Posts tagged ‘Buch’

Liebe: Ein unordentliches Gefühl

Vielen mag die diese Aussage irgendwie bekannt vorkommen. Der Schriftsteller und Philosoph Richard David Precht hat darüber ein Buch geschrieben. Nach seinem ersten Werk aus 2007 „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ folgt nun das Buch „Liebe: Ein unordentliches Gefühl„. Precht sieht die Liebe ganz pragmatisch. Er sagt, „dass Liebe eine Umleitung ist: die Bindung der Kinder zu den Eltern wird ab der Pubertät auf einen anderen Menschen projiziert.“ , womit er sicherlich nicht unrecht hat. „Liebe ist für ihn auch keine Emotion, keine physiologische Erregung wie Hunger, Durst, Sex etc. Sie ist auch nicht evolutionsbiologisch zu erklären.“ Precht klingt ein wenig hart, aber er will den „Menschen nicht die romantische Liebe austreiben. Es ist ja unglaublich schön, sich dem hinzugeben. Wir leben, was die Liebe betrifft, in einer optimalen Zeit mit optimalen Möglichkeiten“, so Precht.

Richard David PrechtWer jetzt verwirrt ist, keine Bange. Precht erklärt in seinem Buch „die Verknüpfung der naturwissenschaftlich-biologischen Seite von Sexualität und Liebe mit der psychologischen und den gesellschaftlich-kulturellen Umständen unseres Liebesverständnisses und Liebesverhaltens.“ Es gibt keine richtige und auch keine falsche Art zu lieben, es gibt keine „nur die eine Liebe“. Jeder liebt je nach Charakter, Einstellungen und Situationen anders, sogar von Tag zu Tag. Die Hauptsache ist jedoch nach Prechts Ansicht, dass beide in der Partnerschaft glücklich sind.

Seit dem Erscheinen des Buches „Liebe: ein unordentliches Gefühl“ steht es auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, genauso wie Prechts vorheriges Werk.
Für alle die nun mehr wissen wollen, wie das mit der Liebe so läuft und erfahren wollen, wieviele man eigentlich so ist, können nun in freudiger Erwartung ihre Weihnachtswunschliste füllen. Diese Bücher sind es allemal wert. Man muss natürlich nicht bis Weihnachten warten… aber wer noch keine Idee hat, was man sich so wünschen könnte, wenn mal jemand fragt, ist das doch die ideale Antwort!
Und mein Tipp: Wer lesefaul ist, kann sich natürlich auch die Hörbücher wünschen! 😉

Sendung vom 20.03.2009 zum Thema, warum das große Glück nicht von Dauer sein kann!

Quellen: Zeit Online, Wikipedia

Advertisements

20. Oktober 2009 at 14:40 Hinterlasse einen Kommentar

Ein erotisches Tagebuch …

Ich habe grade eine total tolle Feststellung gemacht. Das Lesen eines Buches in der Badewanne kann mitunter richtig gut und entspannend sein. Ich habe so etwas schon einige Male versucht aber anscheinend hatte ich nie so wirklich das richtige Buch für sowas. AAAAber dem sei nun ein Ende gesetzt.
Ich darf euch vorstellen: Das erotische Tagebuch der Catherine T.
Das erotische Tagebuch der Catherine T.
Ihr fragt euch sicher, „erotisches Tagebuch“? Aber ich sage JA! Die Storys, die Cathereine erzählt sind herrlich freizügig und total entspannt. Man folgt gespannt jedem Erlebnis, dass sie hatte, als ob deine beste Freundin vor dir sitzt und dir von ihrem letzten Date erzählt. Es werden Details in einer solch witzigen Art und Weise erzählt, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen und dann wie ich total verschrumpelt aus der Wanne kommt.

Aber was hat das ganze mit Gedanken zu tun?! Dafür zitiere ich eine Passage aus dem siebten Kapitel:
Catherine befindet sich grade an einem Punkt, an dem es ihr weder finanziell noch psychisch gut geht. Sie unterhält sich mit einem älteren ehemaligen Freund, heute guter Freund. Er fragt sie, was erfolgreiche Menschen gemeinsam haben. Sie gehen Risiken ein.

Man kann die Punkte nicht in der Zukunft verbinden, man kann das nur im Nachhinein tun. Man muss also darauf vertrauen, dass die Punkte in der Zukunft irgendwie eine Linie bilden. (Catherine Townsend, Das erotische Tagebuch der Catherine T., S. 109, 1. Auflage, Verlagsgruppe Randomhaus, 2007)

Was will ich nun damit sagen? Ganz einfach, egal wie unentschlossen und ängstlich ich in Entscheidungsfindungen war, letztendlich kam immer was gutes dabei raus, trotz kurz- oder auch langweiliger Talfahrten, aber irgenwie ist es bis jetzt immer wieder bergauf gegangen.
Deswegen red ich mir jetzt Mut für die Zukunft und meine ungewisse Karriere zu, denn schließlich hat man auf dem Gipfel die beste Aussicht.

8. März 2009 at 22:40 Hinterlasse einen Kommentar


Kalender

Dezember 2017
M D M D F S S
« Feb    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Kategorien

Blogarchiv

Tweets