Liebe: Ein unordentliches Gefühl

20. Oktober 2009 at 14:40 Hinterlasse einen Kommentar

Vielen mag die diese Aussage irgendwie bekannt vorkommen. Der Schriftsteller und Philosoph Richard David Precht hat darüber ein Buch geschrieben. Nach seinem ersten Werk aus 2007 „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ folgt nun das Buch „Liebe: Ein unordentliches Gefühl„. Precht sieht die Liebe ganz pragmatisch. Er sagt, „dass Liebe eine Umleitung ist: die Bindung der Kinder zu den Eltern wird ab der Pubertät auf einen anderen Menschen projiziert.“ , womit er sicherlich nicht unrecht hat. „Liebe ist für ihn auch keine Emotion, keine physiologische Erregung wie Hunger, Durst, Sex etc. Sie ist auch nicht evolutionsbiologisch zu erklären.“ Precht klingt ein wenig hart, aber er will den „Menschen nicht die romantische Liebe austreiben. Es ist ja unglaublich schön, sich dem hinzugeben. Wir leben, was die Liebe betrifft, in einer optimalen Zeit mit optimalen Möglichkeiten“, so Precht.

Richard David PrechtWer jetzt verwirrt ist, keine Bange. Precht erklärt in seinem Buch „die Verknüpfung der naturwissenschaftlich-biologischen Seite von Sexualität und Liebe mit der psychologischen und den gesellschaftlich-kulturellen Umständen unseres Liebesverständnisses und Liebesverhaltens.“ Es gibt keine richtige und auch keine falsche Art zu lieben, es gibt keine „nur die eine Liebe“. Jeder liebt je nach Charakter, Einstellungen und Situationen anders, sogar von Tag zu Tag. Die Hauptsache ist jedoch nach Prechts Ansicht, dass beide in der Partnerschaft glücklich sind.

Seit dem Erscheinen des Buches „Liebe: ein unordentliches Gefühl“ steht es auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, genauso wie Prechts vorheriges Werk.
Für alle die nun mehr wissen wollen, wie das mit der Liebe so läuft und erfahren wollen, wieviele man eigentlich so ist, können nun in freudiger Erwartung ihre Weihnachtswunschliste füllen. Diese Bücher sind es allemal wert. Man muss natürlich nicht bis Weihnachten warten… aber wer noch keine Idee hat, was man sich so wünschen könnte, wenn mal jemand fragt, ist das doch die ideale Antwort!
Und mein Tipp: Wer lesefaul ist, kann sich natürlich auch die Hörbücher wünschen! 😉

Sendung vom 20.03.2009 zum Thema, warum das große Glück nicht von Dauer sein kann!

Quellen: Zeit Online, Wikipedia

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