Posts filed under ‘Wannabe’

Neuer Job, neues Glück!

Endlich habe ich eines der heißbegehrten Redaktionspraktika von RTL interactive ergattert. Nach einigen Bewerbungen habe ich nun endlich die Chance bekommen, meine Schreibfähigkeiten beruflich zu nutzen und ganz wichtig für mich persönlich, richtig schreiben zu lernen und mit entsprechenden Content-Managemant-Systemen umzugehen. Seit gestern bin ich nun dabei und werde die nächsten sechs Monaten hoffentlich viel lernen! Ich werde euch auf dem Laufenden halten und euch natürlich auch die besten Artikel hier unter Links hinterlegen. Freue mich auf Kommentare und Kritiken, denn nur so kann man sich verbessern! 🙂

23. Februar 2010 at 19:34 1 Kommentar

Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam…

Wer sich schon immer mal die Frage gestellt hat, wie der Engel auf die Christbaumspitze kam, sollte sich folgende Geschichte anhören.

Wir haben diese Geschichte im Rahmen einer Vorlesung in ein kleines Hörspiel umgewandelt.
Die ursprüngliche Geschichte könnt ihr hier nachlesen:
Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam!

26. November 2009 at 15:33 1 Kommentar

Die letzten 30 Jahre

Die letzten 30 Jahre – wie 30 Jahre älter oder so ähnlich habe ich mich Sonntag Abend ein wenig gefühlt, nachdem ich Samstag und Sonntag jeweils 14 Stunden als Komparse bei einem Filmdreh gearbeitet habe. Es handelt sich um eine Produktion vom WDR, arte und Odeon Pictures GmbH. „Die letzten 30 Jahre“ wird unter der Regie des Grimme-Preisträgers Michael Gutmann inszeniert. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte der Charakteren Resa und Oskar, die in den 70er Jahren ihren Anfang findet und bis in die Jetztzeit geht. Oskar ist der linken Studentenbewegung „Rote Zellen“ und Resi ist stark ambitioniert Richterin zu werden. Ihre Wege kreuzen sich in Resis erstem Semster 1974 an der juristischen Fakultät in München. Diese Liebesgeschichte ist humorvoll eingebettet in dem gesellschaftspolitischen Wandel in der jüngeren deutschen Geschichte.
Die Studentin Resa wird von Rosalie Thomass („Polizeiruf 110 – Er sollte tot“) gespielt. Diese Rolle 30 Jahre später als engagierte Anwältin wird von Barbara Auer („Nachtschicht“, „Der Liebeswunsch“, „Innere Sicherheit“) dargestellt. Oskar wird von David Rott („Ganz und Gar“, „Das letzte Stück Himmel“) und August Zirner („SPEER UND ER“, „Wut“, „Contergan“, „Schlaflos“) gespielt.
Ruth Toma hat das Drehbuch geschrieben. Der Film wird von der Filmstiftung NRW gefördert. Rima Schmidt produziert diesen Film. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Lucia Keuter (WDR) und Barbara Häbe (ARTE). Gesendet wird „Die letzten 30 Jahre“ 2010 in der ARD. Einen genauen Sendetermin gibt es noch nicht.

Ich hatte vom Casting-Team Marlene Schmidt http://www.casting-ms.de/ den Job bekommen, wie übrigens an die 200 anderen Personen auch, als Komparse in dem Film „Die letzten 30 Jahre“ mitzuwirken. Zwei Tage lang habe ich jeweils an die 14 Stunden mit all den anderen im 70er-Jahre Outfit am Set gestanden und den Hintergrund der Szenen bereichert. Man könnte auch sagen, mit Hintergrundpräsenz geglänzt … So anstrengend und so nervig die ganze Warterei, die man als Komparse durchstehen muss, auch war, sind solche Filmdrehs doch eine ganz besondere Erfahrung. Man einer mag das einfach nur zum Taschengeld aufbessern verstehen, aber ich als Medienwirtschafts-Studentin habe noch ein ganz anderes Interesse sowie anderen Background. Eine Komparsin z.B. war total enttäuscht als sie erfuhr, dass der Film eine Produktion der Öffentlich Rechtlichen Sender sei, und dementierte dann ihr unangebrachtes Verhalten wie z.B. unentwegtes Quatschen und stören der Dreharbeiten damit, dass doch den Film niemand gucken würde… Ohne Worte…
Auch wenn die Dreharbeiten sehr anstrengend waren und wir Komparsen in punkto Verköstigung nicht grade verwöhnt wurden, war es doch mal wieder ein aussergewöhnlicher Job, der trotz der Anstrengungen der frühen Anreise um 7:00 Uhr morgens in Aachen und der ständigen Bereitschaft Spaß bereitet hat. Man hat einige nette Personen kennegelernt, etwas über die deutsche Geschichte gelernt und einen kleinen Beitrag zur deutschen Filmkultur geleistet. Ich bin ko aber zufrieden.
Sobald ich weiß, wann der genaue Sendetermin des Films ist, werde ich denn hier rechtzeitig posten. Als kleines Schmankerl habe ich paar Fotos vom Set gemacht. Aber als Hinweiß, es handelt sich nur um Fotos die nichts mit der Handlung des Films zu tun haben, da das nicht erlaubt ist und mich sonst strafbar machen würde. Die Fotos dienen also nur der kleinen Veranschaulichung. 🙂

Quellen: WDR-Pressestelle

22. September 2009 at 12:20 5 Kommentare

Danke, Anke

Am Montag hatte ich seit langem mal wieder einen Komparsen-Job angenommen und zwar für die Comedyshow „Ladykracher“ von Anke Engelke. Zur Zeit werden die Sketche der neuen Staffel gedreht. So hatten ich und noch ein weiterer Komparse das Vergnügen uns ein Taschengeld zu verdienen und in drei neuen Sketchen „mitzuspielen“!
Im Forstbotanischem Garten in Köln Rodenkirchen war das Set aufgebaut. Als erstes wurde erstmal gewartet, so wie es Komparsen immer tun. Nach dem Mittagessen ging es dann auch endlich für uns los. Wir durften in Joggingmontur in der Mittagssonne im Hintergrund laufen, während Anke und ihre Sketchkollegin Bettina Lamprecht einen neuen grandiosen Sketch fabrizierten. Ich will nicht zuviel verraten, aber es geht um kleine Malteser, Hundehaufen, und die Beseitigung dieser… Anke-Engelke
Im weiteren Sketch hatten wir die Aufgabe Volleyball zu spielen und wieder mal zu joggen, sowie auch im dritten Sketch.
Auch wenn der Tag sehr anstrengend war, weil ich glaube nicht, dass ich meinem Leben schon so viel am Stück gejoggt bin, war es doch ein sehr angenehmer Tag, da man endlich mal wieder den ganzen Tag draussen verbracht hatte und sogar ich ein wenig Farbe und Sommersprossen bekommen habe.
Leider konnte ich bei diesem Dreh kein neues Foto von mir und Anke bekommen, deswegen müsst ihr dann bald alle Ladykracher gucken und mit dem Bild von uns von vor einem Jahr vorlieb nehmen! 🙂

2. September 2009 at 14:40 Hinterlasse einen Kommentar

Modeljob bei Douglas-TV

Endlich hatte sich mal wieder meine People-Agentur bei mir gemeldet und mir einen Job vermittelt. Ich sollte zu einer Aufzeichnung vom neuen Douglas-Shopping-Channel in Düsseldorf und dort als Haar-Model arbeiten.
Douglas will jetzt in auch den Shopping-Kanal-Markt einsteigen und hat zur Probe eine dreistündige Aufzeichnug geplant in der allerlei hauseigene Kosmetik und Stylingprodukte angepriesen werden.
Ich also nach Düsseldorf gefahren und das erste was ich machen durfte ware Haare waschen – das zweite Mal innerhalb 2 Stunden… Das Haar müsse komplett ohne fremde Stylingprodukte sein, war die Begründung. Naja, war auch in Ordnung, da sich die Aufzeichnung hinzog und man ein paar Stunden Wartezeit so einigermaßen aushalten konnte. Irgendwann wurde man dann in die Maske gerufen, die einen dann so geschminkt hat, wie man das persönlich niemals machen würde, aber was solls, Job ist Job und alles halb so wild! Selbst Modelmama Heidi Klum bringt ihren Schützlingen ja immer schon bei: „Es muss nicht immer alles gefallen, man muss aber so tun können“
Gesagt und verinnerlicht!
Irgendwann gings dann los, meine Haare waren bereit und ich habe gelächelt, als obs kein Morgen gibt!
Der Stylist fing an, das Produkt anzupreisen und mit der Moderatorin ausführlich darüber zu reden, während er mir die eine Seite meines Haarschopfes zu einer Aussenwelle ala Madonna zauberte – ich muss ehrlich zugeben, das war echt super was der da gemacht hat! Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, ist das besagte Stylinggerät, das sich übrigens Stylomat nennt, ziemlich überzeugend.
Da es sich jedoch um eine Verkaufsendung handelte und nicht um eine „wünsch-dir-was-Show“, hatte ich dann nach Vorstellung des Produkts eine fabelhafte Frisur – auf der rechten Seite meines Kopfes, links war nix, platt wie eh und je, aber immerhin frisch gewaschen!
Mit mir hatten noch zwei andere Models das Vergnügen sich halbseitig frisieren zu lassen, die eine bekam Korkenzieherlocken, die andere wurde geglättet. Ich muss sagen, wir sahen echt super aus mit unseren halben Stylings.
Augestrahlt wird die Aufzeichnung auf dem Schmuckverkaufskanal, der über Satelit zu empfangen ist. Leider wusste niemand genau wann das sein würde. Vielleicht hatte ja jemand das Vergnügen und die eigenartige Anwandlung grade zu dem Zeitpunkt die Sendung zu gucken! 🙂

Leider habe ich nur Fotos von vorher!

3. August 2009 at 19:18 2 Kommentare

Shooting Haus Fühlingen

Am Donnerstag Abend sind ich und ein befreundeter Hobbyfotograf (Fotocommunity) zu der baufälligen Ruine Haus Fühlingen gefahren, um diese als Fotolocation zu benutzen. Die Geschichte des Hauses ist nicht ganz eindeutig, mitunter wird sogar behauptet das dort paranormale Vorfälle passiert sind. Die folgenden Daten können abweichend sein, da ich sie durch Recherche im Internet nicht ganz eindeutig rausfinden konnte.
1288 fand in der Fühlinger Heide die Schlacht um Worringen satt. 1.800 Männer sollen dort gefallen sein. 1884 kauft Eduard Freiherr von Oppenheim dort 186 Morgen Land und errichtet dort bis ca. 1888 Haus Fühlingen. Das Anwesend hatte Stallungen, einer Pferderennbahn und eine Reithalle aus einem Stahlkonstrukt. Die übrige Fläche wird zur Futterproduktion genutzt. Es stellt sich heraus, dass der Boden ungeeignet zur Pferdezucht ist. Daher wurden 1907 Gestüt und Pferderennbahn verkauft. 1910 fällt die Pferderennbahn dem Kiesabbau zum Opfer, die Grundlage für den heutigen Fühlinger See wird geschaffen. Der übrige Teil des Gestüts wird agrarwirtschaftlich genutzt. Eigentümer oder Pächter haben in den folgenden Jahren mehrfach gewechselt. Daten und Namen können nicht eindeutig genannt werden.
Zum Ende des 2. Weltkriegs hat im Haus Fühlingen ein Nazirichter gewohnt und Zwangsarbeiter untergebracht. Nach dem Ende des Krieges hat er sich dort das Leben genommen. 1962/63 wurde das komplette Gelände von einer Erbengemeinschaft an die Stadt Köln verkauft. 1967 wurden der inzwischen ungenutzten Seitenflügel und die Reithalle abgerissen, sowie Fenster und Türen der Seitenflügel zugemauert. Etwa bis zum Jahr 2000 wurde noch das Hauptgebäude zu einem kleinen Teil von einer älteren Frau bewohnt, danach efolgte der anhaltende Leerstand und Überlegungen zur Neunutzung. Eine Investorengruppe überlegte dort exklusive Wohnungen zu errichten, doch die Gruppe ging pleite. Um Ostern 2007 hat sich dort im 2. Stock des Haupthauses ein Mann das Leben genommen. Zudem ist auf dem Gelände 1953 ein Lehrer beerdigt worden.
Dieses Haus hat eine deprimierende Geschichte.
An dem Abend als wir da waren, schien die Sonne. Das Haus wirkte freundlich, fast schon einladend. Der Garten ist über und über mit Grün bewachsen, nur ein schmaler platt getrampelter Weg von Neugierigen ermöglicht es, zu der Rückseite des Hauses zu gelangen. Normalerweise sind alle Türen zugemauert, aber diese wurden wieder aufgrbochen. Verbotenerweise sind auch wir ins Innere. Hohe quadratische Räume mit großen, lichtdurchflutenden Fenstern wirken positiv auf mich, gar nicht so düster wie erwartet! Sicher fühlt man sich etwas unsicher, was aber sicher daran liegt, dass das Haus baufällig ist und in einem eigentlich schlimmen Zustand ist. Leider waren auch hier Vandalisten am Werk, Zerstörung und Schmiererei finden sich überall.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass so ein schönes Anwesen eine so düstere Geschichte mit sich bringt.
Wie dem auch sei, wir haben dort Fotos gemacht. In der Galerie findet ihr eine Auswahl.

Quelle: Lipinski, Wikipedia, Björn Mus

23. Juli 2009 at 18:22 21 Kommentare

Casting – oder „Ich mach mich mal zum Affen“

Ja, so ist das Leben, irgendwie doch immer ein wenig peinlich! 🙂 Zumindest kommt es mir so vor!
Eines meiner Hobbys, ja so kann man es nennen, ist es, mir ein wenig Geld mit kleinen Kleindarsteller-, Werbe- und Fotojobs dazu zuverdienen. Irgendwie bin ich da so „reingerutscht“! Wie dem auch sei, bin ich seit Januar 2009 in einer People-Agentur angemeldet, die mir ab und an eben solche Jobs, oder wie im heutigen Fall, Castingtermine zukommen lässt.
Heute war ich also bei einem solchem Casting für einen Werbespot für eine Spielekonsole in den großen Fernsehsendergebäuden an der Aachener Str. hier in Köln… Dort angekommen, läuft mir schon eine irgendwie bekannte Person entgegen. Zu meinem Schrecken musste ich dann feststellen, dass eine Komolitonin aus meiner Hochschule dort arbeitet und zur Zeit grade für solche Castings zuständig ist. Nicht, dass ich das Mädel nicht leiden könnte oder so etwas, nein, sie ist sehr nett, aber man kommt sich schon echt seltendämlich vor, wenn man dann vor bekannten Personen so tun muss, als ob man mit dieser Spielekonsole spielt und auch noch den größten Spaß seines Lebens hat. Ich muss sagen, ich war gehemmt. Sonst redet man sich bei sowas immer ein, gib alles, die siehste eh nie wieder, aber das wäre in diesem Fall dann doch nicht ganz einfach gewesen!
Naja, ich habe eben mein bestes unter diesen Umständen gegeben und warte mal ab, ob das was geworden ist! Ich werde berichten! 🙂

8. Mai 2009 at 15:55 Hinterlasse einen Kommentar

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