Endlich Weihnachten…

23. Dezember 2009 at 19:20 Hinterlasse einen Kommentar

Endlich ist es wieder soweit und die besinnliche und friedliche Zeit des Jahres ist wieder da. Obwohl, ganz so friedlich und besinnlich war der alljährliche Kampf um Geschenke und Lebensmittel nun auch wieder nicht. Aber was soll man machen, das ist eben Weihnachten und wenn man sich nicht stressen lässt, kann das ganze Ritual auch ganz unterhaltsam sein.
Ich persönlich habe zwar auch erst seit gestern endlich ein wenig Weihnachtsgefühl, denn alle Geschenke sind verpackt, mein Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Wohnung sauber – die Feiertage und die Familie können also kommen!
Apropos Weihnachtsbaum oder auch Christbaum, woher kommt dieser Brauch, sich einen Baum in die Wohnung zu stellen und ihn zu schmücken?

Der Christbaum, wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Den Brauch jedoch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken, gab es schon immer.
Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckte, wurde als Heilkraft gedeutet. So glaubte man sich Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man dieses zu Neujahr mit Grünem schmückte. Schon die Römer bekränzten ihre Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen. Das mittelalterliche Deutschland brachte je nach Landschaft Eibe, Stechpalme, Wacholder, Mistel, Buchs, Tanne und Fichte ins Haus.
Die Sitte, grüne Tannenzweige („Weihnachtsmaien“) ins Haus zu stellen, wird sogar schon für 1494 im „Narrenschiff“ Sebastian Brants bezeugt. Schon von 1535 ist überliefert, daß in Straßburg kleine Eiben, Stechpalmen und Buchsbäumchen verkauft wurden, die noch ohne Kerzen in den Stuben aufgehängt wurden. 1605 soll es bereits einen mit Äpfeln geschmückten, aber noch kerzenlosen Weihnachtsbaum in Straßburg gegeben haben. Es soll 1611 in Schlesien der erste kerzengeschmückte Tannenbaum im Schloß der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien gestanden haben.
Im 18. Jahrhundert wurde der Tannenbaum häufiger, so berichtet Lieselotte von der Pfalz 1708 von einem Buchsbäumchen mit Kerzen ersetzt. Goethe lernte den Weihnachtsbaum in Straßburg 1770 kennen. In Berlin stand 1780 der erste Weihnachtsbaum. Für das Jahr 1813 werden die ersten Weihnachtsbäume aus Wien und Graz gemeldet, 1815 aus Danzig, allgemeiner verbreitet hat sich der Christbaum in Österreich erst, seit Henriette von Nassau-Weilburg, die Gemahlin des Erzherzogs Karl, im Jahre 1816 das Weihnachtsfest mit einem kerzengeschmückten Weihnachtsbaum gefeiert hatte. In die Neue Welt kam der Weihnachtsbaum gewissermaßen im Reisegepäck deutscher Auswanderer, und 1891 wurde erstmals ein Lichterbaum vor dem Weißen Haus, dem Amtssitz des Präsidenten der USA, in Washington aufgestellt. (Quelle: Weihnachtsseiten.de)

Genug Geschichte! Wir haben übrigens keinen üblichen Weihnachtsbaum, aber ich finde unsere Lösung auch sehr ansprechend! 🙂
Ich wünsche euch nun allen frohe Feiertage, lasst es euch schmecken und streitet euch nicht mit euren Lieben! Ansonsten hilft vielleicht dieser Artikel: Wie vermeide ich Streit an Weihnachten?

Advertisements

Entry filed under: Gedankenschlaf. Tags: , , , , , , , , , , , , , , .

20 Jahre Simpsons Cheyenne ist angekommen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


Kalender

Dezember 2009
M D M D F S S
« Nov   Jan »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Kategorien

Blogarchiv

Tweets


%d Bloggern gefällt das: