Posts tagged ‘Wannabe’

Shooting Haus Fühlingen

Am Donnerstag Abend sind ich und ein befreundeter Hobbyfotograf (Fotocommunity) zu der baufälligen Ruine Haus Fühlingen gefahren, um diese als Fotolocation zu benutzen. Die Geschichte des Hauses ist nicht ganz eindeutig, mitunter wird sogar behauptet das dort paranormale Vorfälle passiert sind. Die folgenden Daten können abweichend sein, da ich sie durch Recherche im Internet nicht ganz eindeutig rausfinden konnte.
1288 fand in der Fühlinger Heide die Schlacht um Worringen satt. 1.800 Männer sollen dort gefallen sein. 1884 kauft Eduard Freiherr von Oppenheim dort 186 Morgen Land und errichtet dort bis ca. 1888 Haus Fühlingen. Das Anwesend hatte Stallungen, einer Pferderennbahn und eine Reithalle aus einem Stahlkonstrukt. Die übrige Fläche wird zur Futterproduktion genutzt. Es stellt sich heraus, dass der Boden ungeeignet zur Pferdezucht ist. Daher wurden 1907 Gestüt und Pferderennbahn verkauft. 1910 fällt die Pferderennbahn dem Kiesabbau zum Opfer, die Grundlage für den heutigen Fühlinger See wird geschaffen. Der übrige Teil des Gestüts wird agrarwirtschaftlich genutzt. Eigentümer oder Pächter haben in den folgenden Jahren mehrfach gewechselt. Daten und Namen können nicht eindeutig genannt werden.
Zum Ende des 2. Weltkriegs hat im Haus Fühlingen ein Nazirichter gewohnt und Zwangsarbeiter untergebracht. Nach dem Ende des Krieges hat er sich dort das Leben genommen. 1962/63 wurde das komplette Gelände von einer Erbengemeinschaft an die Stadt Köln verkauft. 1967 wurden der inzwischen ungenutzten Seitenflügel und die Reithalle abgerissen, sowie Fenster und Türen der Seitenflügel zugemauert. Etwa bis zum Jahr 2000 wurde noch das Hauptgebäude zu einem kleinen Teil von einer älteren Frau bewohnt, danach efolgte der anhaltende Leerstand und Überlegungen zur Neunutzung. Eine Investorengruppe überlegte dort exklusive Wohnungen zu errichten, doch die Gruppe ging pleite. Um Ostern 2007 hat sich dort im 2. Stock des Haupthauses ein Mann das Leben genommen. Zudem ist auf dem Gelände 1953 ein Lehrer beerdigt worden.
Dieses Haus hat eine deprimierende Geschichte.
An dem Abend als wir da waren, schien die Sonne. Das Haus wirkte freundlich, fast schon einladend. Der Garten ist über und über mit Grün bewachsen, nur ein schmaler platt getrampelter Weg von Neugierigen ermöglicht es, zu der Rückseite des Hauses zu gelangen. Normalerweise sind alle Türen zugemauert, aber diese wurden wieder aufgrbochen. Verbotenerweise sind auch wir ins Innere. Hohe quadratische Räume mit großen, lichtdurchflutenden Fenstern wirken positiv auf mich, gar nicht so düster wie erwartet! Sicher fühlt man sich etwas unsicher, was aber sicher daran liegt, dass das Haus baufällig ist und in einem eigentlich schlimmen Zustand ist. Leider waren auch hier Vandalisten am Werk, Zerstörung und Schmiererei finden sich überall.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass so ein schönes Anwesen eine so düstere Geschichte mit sich bringt.
Wie dem auch sei, wir haben dort Fotos gemacht. In der Galerie findet ihr eine Auswahl.

Quelle: Lipinski, Wikipedia, Björn Mus

23. Juli 2009 at 18:22 21 Kommentare

Ich sollte mal was tun

SO, es wir Zeit meine Gedankenwiese zu füllen. Das Problem was ich dabei habe ist, dass ich nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll. Es sind immer wieder kurze Gedanken, die so schnell wie sie im Kopfgewirr auftauchen auch wieder verschwinden und ich gar nicht die Chance habe, sie in Worte zu fassen und niederzuschreiben. Aber dann sollen es diese Gedanken auch nicht wert gewesen sein.

Das verwunderliche ist aber auch, dass einem die meisten Gedanken, mir zumindest, immer vorm einschlafen durch den Kopf fliegen. Was muss ich morgen alles machen? Schaffe ich die mündlichen Prüfungen die anstehen? Werde ich meine Eltern enttäuschen? Hab ich wirklich Potenzial als Hobbymodel? Ja, ihr lest richtig…
Wie sagt man so schön, klingt komisch, ist aber so. Dazu werde ich dann bei Zeiten unter der Kategorie „Wannabe“ schreiben.

Auf jedenfall hab ich im Moment das Problem, dass das Ende meines Studiums naht und ich mal wieder keinen Plan habe, was nur aus mir werden soll. KLar habe ich eine Studienrichtung gewählt, Medien Management um genau zu sein. Ist auch super und ich liebe es, aber immer wieder kommt die Angst hoch, ob es auch wirklich das richtige ist, ob das gut ist was man da so macht. Ich fühle mich nicht wirklich oft bestätigt, und das kann echt hart sein. Empfinden das andere da draussen auch so? Oder setz ich mich einfach zu sehr unter Druck, dass ich erfolgreich sein will und ganz besonders meine Eltern stolz machen will? Ich weiß es nicht.

8. März 2009 at 16:25 Hinterlasse einen Kommentar


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