Posts tagged ‘Köln’

Haus Fühlingen – Was passiert mit dem Geisterhaus?

Vor etwa zwei Jahren war ich mit einem befreundeten Fotograf in dem geheimnisumwobenen Geisterhaus in Köln Fühlingen, um dort Fotos zu machen. Ich habe euch davon berichtet und die Fotos auf der Gedankenwiese gepostet. (Zum Beitrag)
Schon damals stand zur Debatte was mit dem leerstehenden Gut passieren soll. War es zunächst im Besitz der Stadt Köln, ist es nun in der Hand privater Investoren. Doch seitdem verrottet das imposante Gebäude an der Neußer Landstraße am Fühlinger See vor sich hin. Das Grundstück des „Haus Fühlingen“ wird als Schuttabladeplatz missbraucht und wirkt nun alles andere als ansehnlich.
Mittlerweile hat sich der Bürgerverein Köln-Fühlingen zu Wort gemeldet und fordert rasches Handeln. Laut dem Kölner Wochenspiegel vom 18.05.2011 äußert sich der Bürgerverein: „„Haus Fühlingen“ ist seit Jahren ein „Schandfleck““. Bis zum 31.05.2011 hatten nun alle Kölner Zeit, Vorschläge bei der Stadt einzureichen, was mit dem Areal passieren soll.
Ich bin gespannt wie es mit dem angeblichen Geisterhaus am Fühlinger See weitergehen soll. Habt ihr Vorschläge?

Zum anderen muss ich in diesem Gedankenwiesen-Artikel erwähnen, wie erschreckend schlecht die Meldung über den Verfall des „Haus Fühlingen“ aus dem Kölner Wochenspiegel ist. Ein Fehler reiht sich an den anderen. Neben unsagbarem schlechten sprachlichem Ausdruck glänzt der nur 148-Wort-kurze Artikel mit Rechtschreibfehlern, die es einem so gut wie unmöglich machen, den Text flüssig zu lesen, geschweige denn zu verstehen.
Das Interessanteste daran: Das Glanzstück befindet sich auf der Titelseite. Selbst zwei Tage nach Veröffentlichung konnte ich die Titelseite mit den gleichen unfassbaren Fehlern aus dem KWS-E-Paper ziehen. … Wenigstens dort hätte man die Fehler korrigieren können. (Zur Titelseite)

Quelle: Kölner Wochenspiegel Ausgabe Chorweiler (18.05.2011)

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1. Juni 2011 at 20:01 3 Kommentare

Beagle Henry in Not

Der Beaglerüde Henry ist ein ganzer Kerl. Er ist 1,5 Jahre jung, gechipt und gesund. Doch er sucht ganz dringend ein neues Zuhause. Leider kann der Süße nicht bei seinem Frauchen bleiben, da sie beruflich umzieht und den Kleinen schweren Herzens zurücklassen muss. Im Tierheim würde Henry sehr leiden, daher braucht er ein neues Zuhause, mit neuen Besitzern, die sich schon ein wenig mit der Hundeerziehung auskennen. Denn Beagle sind große Sturköpfe, die ihre großen Ohren auch gerne mal auf Durchzug stellen, so wie Henry! Doch er ist ein ganz Schlauer! Es geht immer der Nase nach, er ist ein sehr aufgeweckter und lustiger Hund, der gerne unterwegs ist und eine ganz feste Bindung mit seinem Herrchen und Frauchen eingehen will. Er würde auch gerne nochmal die Hundeschule besuchen, weil er beim ersten mal nicht so ganz aufgepasst hat! 😉
Wer also ein Herz für Beagle hat und den kleinen Henry aufnehmen möchte, er ist ja fast noch ein „Welpe“, der soll sich ganz ganz schnell bei mir melden am besten per eMail an: beagle-henry@ist-einmalig.de
Eine Pflegestelle bis zur weiteren Vermittlung wäre natürlich auch schon sehr toll!

14. Januar 2010 at 22:03 4 Kommentare

Guten Appetit im A’petit

a-petitNur zu empfehlen ist das kleine und gemütliche Restaurant mit gemütlichem Innenhof in der Hauffstrasse 1 in Köln, Neu-Ehrenfeld. Seit September 2008 bietet das Inhabergeführte Restaurant seinen Gästen internationale und moderne Küche zu normalen Preisen an. Qualität und Frische stehen an oberster Stelle und auch die Weine sind gut ausgewählt. Ess-und Trinkgenuss stehen im Vordergrund.
Vom Ehrenfelder Frühstück über Saisonale Specials bis zum Steak-Montag bekommt das Genussherz das geboten, was es braucht.
Ich kann euch das A’petit wärmstens empfehlen. Am besten reserviert ihr, da die 22 Plätze schnell besetzt sind!

Meinungen: Qype, PRINZ Köln
Zum Restaurant A’petit

26. Oktober 2009 at 17:12 1 Kommentar

Light Paint Piano

Ein nettes Schmankerl zwischendurch. Hab ich vor ein paar Tagen beim Durchstöbern der Tweets auf Twitter gesehen und dachte, dass ich euch das nicht vorenthalten darf. Ich mag solche Light-Paint-Geschichten ganz gerne. Vor einigen Wochen lief auf dem WDR auch ein Reportage über zwei Kölner Light-Art-Künstler. Leider habe ich es verbaselt, mir den Namen dieser zu merken, geschweige denn, wann diese Sendung lief. Aber ich denke wenn man auf einschlägigen Suchmaschinen nach Light-Paint sucht, hat man eine Menge anderer interessanter Beiträge und nun: Film ab!

Light-Paint Piano Player from Ryan Cashman on Vimeo.

28. September 2009 at 16:48 Hinterlasse einen Kommentar

My Life In Ruins – Filmpremiere

my-big-fat-greek-summer-plakatAm Freitag hatte ich die Gelegenheit der Filmpremiere „My Life In Ruins“ oder wie er in Deutschland heißen wird „My Big Fat Greek Summer“ im ehemaligen UFA Filmpalast in Köln beizuwohnen. Ich muss sagen, dass ich eine eher mäßige Erwartungshaltung hatte, da ich erstens noch nie auf einer Filmpremiere war und ich annahm dass es sich um einen zweiten Teil des Films „My Big Fat Greek Wedding“ hielt. Dem ist aber nicht so, was durch den deutschen Filmnamen leider nicht wirklich deutlich wird.
Im Kino wurde man dann mit Wein und griechischem Käsehäppchen begrüßt und über einen roten Teppich in den Kinosaal geführt. Als dann endlich der Film begann, muss ich sagen, dass meine Begeisterung promt anstieg und man so gut wie jede Minute etwas zu lachen hatte. Wollen wir mal kurz die Handlung umreißen:
Georgia (Nia Vardalos) hat ihren Job als Professorin für griechische Geschichte verloren und die amerikanische Heimat verlassen, um in Athen als Fremdenführerin zu arbeiten. Das Büro ist schäbig, die Chefin eine nägellackierende Hexe, der Busfahrer Poupi Kakas (Alexis Georgoulis) ein Urmensch und die Touristen die ungebildete Pest. Auf der Fahrt durch die Hitze und antike Ruinen macht sich Georgia bei den eben Genannten schnell durch ihren scheinbar langweiligen Vortragsstil unbeliebt: Warum Geschichtsdaten aufzählen, wenn man auch shoppen kann? Das hat ihr Erzfeind, der brusthaartoupierte Kollege Nico (Alistair McGowan) begriffen. Er schleift seine „rivalisierende“ Touristengruppe aus dem zweiten Bus von einem Souvenirshop zum nächsten und zieht Georgias Herde zu deren Verärgerung auch gerne mit sich. Erst dem amerikanischen Rentner Irv (Richard Dreyfuss) gelingt es, Georgia wieder Freude am Leben zu vermitteln und bald kommt ihr der Busfahrer gar nicht mehr so primitiv vor… (Quelle: Filmstarts.de)
Alles in allem fand ich den Film als eine schöne seichte Liebeskomödie mit wunderbaren Blicken auf die griechischen Ruinen und Landschaften, die ein wenig Fernweh verursachen. Für mich ist es nicht zwingend ein Film, den man sich im Kino angucken muss, aber sehenswert ist er allemal.
Die Meinungen nach der Vorführung, die man von dem ein oder anderen Besucher erhaschen konnte, gehen auseinander. Die einen finden den Nicht-Wirklichen Vorgänger „My Big Fat Greek Wedding“ lustiger, wilder, griechischer, die anderen fanden die überzogene Darstellung der ignoranten Touristen unterschiedlichtster Nationalitäten in einem geschichtsträchtigem Land sehr unterhaltsam. Man muss aber auch sagen, dass die Filme grundlegend verschieden sind, von daher fällt ein Vergleich nicht grade leicht.
Am besten man schaut sich den Trailer an und überzeugt sich selbst! 🙂

Daten zum Film:
My Big Fat Greek Summer
Originaltitel: My Life in Ruins
Komödie
Spanien/USA 2009
Laufzeit: 98 Minuten
Kinostart: 15.10.2009
Verleih: Fox/Splendid

Regie: Donald Petrie
Drehbuch: Mike Reiss

Schauspieler:
* Nia Vardalos als Georgia
* Richard Dreyfuss als Irv
* Alexis Georgoulis als Poupi
* Alistair McGowan als Nico
* Harland Williams als Big Al

Schönstes Filmzitat: „Landschaften sind gefrorene Musik“ (Poupi)

30. August 2009 at 14:35 Hinterlasse einen Kommentar

c/o pop: Samstag, 15. August, Cologne

Wer heute Abend noch nix vor hat, für den ist vielleicht die folgende Veranstaltung im Rahmen der c/o pop cologne etwas:

Im Monsieur Courbet (ehemals Groove Attack) auf der Maastrichter Strasse 49 findest ab 20:30 Uhr ein Konzert von Roman & Band statt. Der Eintritt ist frei. Roman ist ein Singer/Songwriter aus dem Electro/Pop Genre aus Köln. Sein neues Album steht in den Startlöchern und wird heute Abend teilweise performed…
Danach legt ab 22:00 Uhr bis Ende Pascal Schäfer (DJ) auf.

Hier nochmal die Daten im Überblick:
Wer: Roman & Band; Pascal Schäfer
Wo: Monsieur Courbet (ehemals Groove Attack), Maastrichter Strasse 49, Köln
Wann: ab 20:30 Uhr

Roman Ich werde dort heute hingehen und natürlich dann im Laufe des Sonntags berichten! Besser jedoch: Schaut’s euch selbst an! 🙂

Wer sich noch weiter informieren will, findet anschließend ein paar Links:

Roman http://www.myspace.com/romanmusic
Booking Agentur (aktuelle Bio) http://www.prknet.de/
c/o pop http://www.c-o-pop.de/chic-belgique
Management http://www.riegerous.de
CHIC BELGIQUE http://www.chicbelgique.eu/

15. August 2009 at 14:51 4 Kommentare

Shooting Haus Fühlingen

Am Donnerstag Abend sind ich und ein befreundeter Hobbyfotograf (Fotocommunity) zu der baufälligen Ruine Haus Fühlingen gefahren, um diese als Fotolocation zu benutzen. Die Geschichte des Hauses ist nicht ganz eindeutig, mitunter wird sogar behauptet das dort paranormale Vorfälle passiert sind. Die folgenden Daten können abweichend sein, da ich sie durch Recherche im Internet nicht ganz eindeutig rausfinden konnte.
1288 fand in der Fühlinger Heide die Schlacht um Worringen satt. 1.800 Männer sollen dort gefallen sein. 1884 kauft Eduard Freiherr von Oppenheim dort 186 Morgen Land und errichtet dort bis ca. 1888 Haus Fühlingen. Das Anwesend hatte Stallungen, einer Pferderennbahn und eine Reithalle aus einem Stahlkonstrukt. Die übrige Fläche wird zur Futterproduktion genutzt. Es stellt sich heraus, dass der Boden ungeeignet zur Pferdezucht ist. Daher wurden 1907 Gestüt und Pferderennbahn verkauft. 1910 fällt die Pferderennbahn dem Kiesabbau zum Opfer, die Grundlage für den heutigen Fühlinger See wird geschaffen. Der übrige Teil des Gestüts wird agrarwirtschaftlich genutzt. Eigentümer oder Pächter haben in den folgenden Jahren mehrfach gewechselt. Daten und Namen können nicht eindeutig genannt werden.
Zum Ende des 2. Weltkriegs hat im Haus Fühlingen ein Nazirichter gewohnt und Zwangsarbeiter untergebracht. Nach dem Ende des Krieges hat er sich dort das Leben genommen. 1962/63 wurde das komplette Gelände von einer Erbengemeinschaft an die Stadt Köln verkauft. 1967 wurden der inzwischen ungenutzten Seitenflügel und die Reithalle abgerissen, sowie Fenster und Türen der Seitenflügel zugemauert. Etwa bis zum Jahr 2000 wurde noch das Hauptgebäude zu einem kleinen Teil von einer älteren Frau bewohnt, danach efolgte der anhaltende Leerstand und Überlegungen zur Neunutzung. Eine Investorengruppe überlegte dort exklusive Wohnungen zu errichten, doch die Gruppe ging pleite. Um Ostern 2007 hat sich dort im 2. Stock des Haupthauses ein Mann das Leben genommen. Zudem ist auf dem Gelände 1953 ein Lehrer beerdigt worden.
Dieses Haus hat eine deprimierende Geschichte.
An dem Abend als wir da waren, schien die Sonne. Das Haus wirkte freundlich, fast schon einladend. Der Garten ist über und über mit Grün bewachsen, nur ein schmaler platt getrampelter Weg von Neugierigen ermöglicht es, zu der Rückseite des Hauses zu gelangen. Normalerweise sind alle Türen zugemauert, aber diese wurden wieder aufgrbochen. Verbotenerweise sind auch wir ins Innere. Hohe quadratische Räume mit großen, lichtdurchflutenden Fenstern wirken positiv auf mich, gar nicht so düster wie erwartet! Sicher fühlt man sich etwas unsicher, was aber sicher daran liegt, dass das Haus baufällig ist und in einem eigentlich schlimmen Zustand ist. Leider waren auch hier Vandalisten am Werk, Zerstörung und Schmiererei finden sich überall.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass so ein schönes Anwesen eine so düstere Geschichte mit sich bringt.
Wie dem auch sei, wir haben dort Fotos gemacht. In der Galerie findet ihr eine Auswahl.

Quelle: Lipinski, Wikipedia, Björn Mus

23. Juli 2009 at 18:22 21 Kommentare

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