My Life In Ruins – Filmpremiere

30. August 2009 at 14:35 Hinterlasse einen Kommentar

my-big-fat-greek-summer-plakatAm Freitag hatte ich die Gelegenheit der Filmpremiere „My Life In Ruins“ oder wie er in Deutschland heißen wird „My Big Fat Greek Summer“ im ehemaligen UFA Filmpalast in Köln beizuwohnen. Ich muss sagen, dass ich eine eher mäßige Erwartungshaltung hatte, da ich erstens noch nie auf einer Filmpremiere war und ich annahm dass es sich um einen zweiten Teil des Films „My Big Fat Greek Wedding“ hielt. Dem ist aber nicht so, was durch den deutschen Filmnamen leider nicht wirklich deutlich wird.
Im Kino wurde man dann mit Wein und griechischem Käsehäppchen begrüßt und über einen roten Teppich in den Kinosaal geführt. Als dann endlich der Film begann, muss ich sagen, dass meine Begeisterung promt anstieg und man so gut wie jede Minute etwas zu lachen hatte. Wollen wir mal kurz die Handlung umreißen:
Georgia (Nia Vardalos) hat ihren Job als Professorin für griechische Geschichte verloren und die amerikanische Heimat verlassen, um in Athen als Fremdenführerin zu arbeiten. Das Büro ist schäbig, die Chefin eine nägellackierende Hexe, der Busfahrer Poupi Kakas (Alexis Georgoulis) ein Urmensch und die Touristen die ungebildete Pest. Auf der Fahrt durch die Hitze und antike Ruinen macht sich Georgia bei den eben Genannten schnell durch ihren scheinbar langweiligen Vortragsstil unbeliebt: Warum Geschichtsdaten aufzählen, wenn man auch shoppen kann? Das hat ihr Erzfeind, der brusthaartoupierte Kollege Nico (Alistair McGowan) begriffen. Er schleift seine „rivalisierende“ Touristengruppe aus dem zweiten Bus von einem Souvenirshop zum nächsten und zieht Georgias Herde zu deren Verärgerung auch gerne mit sich. Erst dem amerikanischen Rentner Irv (Richard Dreyfuss) gelingt es, Georgia wieder Freude am Leben zu vermitteln und bald kommt ihr der Busfahrer gar nicht mehr so primitiv vor… (Quelle: Filmstarts.de)
Alles in allem fand ich den Film als eine schöne seichte Liebeskomödie mit wunderbaren Blicken auf die griechischen Ruinen und Landschaften, die ein wenig Fernweh verursachen. Für mich ist es nicht zwingend ein Film, den man sich im Kino angucken muss, aber sehenswert ist er allemal.
Die Meinungen nach der Vorführung, die man von dem ein oder anderen Besucher erhaschen konnte, gehen auseinander. Die einen finden den Nicht-Wirklichen Vorgänger „My Big Fat Greek Wedding“ lustiger, wilder, griechischer, die anderen fanden die überzogene Darstellung der ignoranten Touristen unterschiedlichtster Nationalitäten in einem geschichtsträchtigem Land sehr unterhaltsam. Man muss aber auch sagen, dass die Filme grundlegend verschieden sind, von daher fällt ein Vergleich nicht grade leicht.
Am besten man schaut sich den Trailer an und überzeugt sich selbst! 🙂

Daten zum Film:
My Big Fat Greek Summer
Originaltitel: My Life in Ruins
Komödie
Spanien/USA 2009
Laufzeit: 98 Minuten
Kinostart: 15.10.2009
Verleih: Fox/Splendid

Regie: Donald Petrie
Drehbuch: Mike Reiss

Schauspieler:
* Nia Vardalos als Georgia
* Richard Dreyfuss als Irv
* Alexis Georgoulis als Poupi
* Alistair McGowan als Nico
* Harland Williams als Big Al

Schönstes Filmzitat: „Landschaften sind gefrorene Musik“ (Poupi)

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Jeder braucht einen Grizzly! JIL Sander „JIL“

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