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Foodwatch: Der Goldene Windbeutel 2011 geht an…
Foodwatch hat auch dieses Jahr wieder die dreiste Werbelüge mit dem Goldenen Windbeutel gekürt. Freuen darf sich (oder vielleicht auch eher nicht) der Hersteller der Milch-Schnitte: Gratulation an Ferrero.
„Von mehr als 117.000 Verbrauchern stimmten über 51.000 für die Milch-Schnitte. Sie wird mit Hilfe von bekannten Sportlern zwar als „leichte“ Zwischenmahlzeit beworben, besteht aber beinahe zu 60 Prozent aus Fett und Zucker und ist damit „schwerer“ als Schoko-Sahne-Torte.“ Quelle: abgespeist.de
Weitere Kandidaten im Rennen um den Goldenen Windbeutel waren:
- „Activia“, das probiotische Märchenprodukt von Danone
- „Ferdi Fuchs“, Stockmeyers salziges Mini-Würstchen für Kinder
- Kühnes „Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen“ – außen Tradition, innen modernste Lebensmitteltechnologie
- „Milch-Schnitte“ von Ferrero, die Schoko-Sahnetorte für zwischendurch
- „Nimm2“ von Storck, die Bonbons, die nicht nur süß, sondern auch noch gesund sein wollen
Ich persönlich fand besonders das Video zum Windbeutel-Kandidaten Storck mit Nimm 2 sehr unterhaltsam, denn Storck ist um keine kreative Ausrede für ihr Mogelprodukt verlegen:
„Die Werbung für nimm2-Bonbons richte sich gar nicht an Kinder, sondern „fast durchweg an Erwachsene“, entgegnete das Unternehmen, wenn Journalisten es auf die Nominierung zum „Goldenen Windbeutel 2011“ ansprachen“ Quelle: foodwatch.de
Quelle: Foodwatch, abgespeist.de
Organspende schenkt Leben
Pro Jahr warten in Deutschland knapp 12.000 Menschen auf eine Organspende, doch nur 4000 Organe können auch wirklich transplantiert werden. Der Grund: nur ein Viertel der Bundesbürger besitzt einen Organspendeausweis. Das will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) gemeinsam mit Gesundheitsminister Rösler jetzt ändern. Mit einer bundesweiten Kampagne sollen mehr Menschen dazu bewegt werden, einen Organspendeausweis mit sich zu führen, denn an der Spendebereitschaft der Deutschen liegt der Spendermangel nicht. Vielmehr scheint Organspende ein Thema, das viele Deutschen vor sich herschieben. Quelle: detektor.fm
‘Vor sich herschieben!’ Das ist wahr. Wie auch meine Blutspende letzte Woche, habe ich das Ausfüllen eines Organspendeausweises lange vor mir hergeschoben. Nun habe ich mich endlich dazu entschlossen, dieses lang geplante Vorhaben – wenn man es so nennen will – endlich in die Tat umzusetzen: Ich habe mir einen Organspendeausweis zugelegt. Diesen trage ich ab jetzt immer bei meinen persönlichen Papieren mit mir.
In erster Linie habe ich mir den Organspendeausweis zugelegt, um im Falle meines Todes meine Organe an Menschen zu spenden, denen so ein Weiterleben ermöglicht werden kann. Natürlich vorausgesetzt meine Organe sind dazu überhaupt in der entsprechenden Verfassung.
Doch der zweite Grund und ebenso wichtige Grund ist für mich, dass ich meinen Angehörigen im Falle des Falles eine schwere Entscheidung abnehmen kann. Sollte man z.B. durch einen Unfall sterben, haben es die Verwandten, Lebens- oder Ehepartner schon schwer genug. In so einer Situtaion zu entscheiden, ob Organe und/oder Gewebe gespendet werden sollen, kann unerträglich schwer sein. Doch mit einem Organspendeausweis kann man selbst für Klarheit sorgen. Es ist jedoch auch wichtig, seine Entscheidung seinen Angehörigen ebenfalls im vorhinein mitzuteilen.
Ein Organspendeausweis macht übrigens auch Sinn, wenn man einer Spende widerspricht. So können Sie unmissverständlich klarstellen, dass Sie nicht möchten, dass Organe oder Gewebe von Ihnen übertragen wird. Sollte man nur bestimmte Organe oder Gewebe spenden wollen, kann auch dies auf dem Organspendeausweis vermerkt werden.
Man muss sich übrigens nicht ärztlich untersuchen lassen. Ob gespendete Organe und Gewebe für eine Transplantation geeignet sind, ist im Todesfall medizinisch zu beurteilen. Auch das Alter des Spenders spielt keine Rolle. Das biologische Alter der Organe ist ausschlaggebend. Sollte sich die Entscheidung über eine Organspende ändern, zerreißt man den Ausweis und füllt einfach einen neuen aus.
Organspendeausweise/Vordrucke erhält man bei seiner Krankenkasse, Gesundheitsämtern, in vielen Apotheken und Arztpraxen und bei der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).
Links:
Organspende: Infos der BZgA
Organspendeausweis zum Download (in diversen Sprachen verfügbar)
Weltblutspendetag am 14.06.2011
Bereits gestern war der 8. Weltblutspendetag, oder auch Weltblutspendertag genannt. (engl. World Blood Donor Day). Dieser ist an dem Tag, an dem der Entdecker der Blutgruppen, Karl Landsteiner (1868-1943), Geburtstag hat.
Im Jahr 2004 wurde dieser Tag von vier internationalen Organisationen ausgerufen, die sich weltweit für sicheres Blut auf der Basis freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden einsetzen: die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), die Internationale Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und die Internationale Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS). (Quelle: Wikipedia)

Ich war am Mittwoch zuvor übrigens auch Blut spenden – das erste Mal. Und in drei Monaten werde ich wieder knapp 500 ml meines Bluts in der Blutspendezentrale der Uniklinik Köln lassen. Ist nämlich alles halb so wild
Japan: TASSO e.V. zeigt Beagle-Rettungsaktion
Das Erdbeben vor der Küste Japans und der daurch entstandene Tsunami haben Japan schwer zugesetzt. Über 20.000 Tote und Vermisste sind die traurige Bilanz – und wer weiß wie sich die Lage in Fukushima entwickelt…Zwischen all den traurigen Schicksalen, werden die besten Freunde des Menschen oft vergessen. Der Tasso e.V. berichtet auf seiner offiziellen Facebook-Seite über eine kleine Rettungsaktion, die sich bei der Suche nach Überlebenden in den zerstörten Gebieten zugetragen hat: In einem zerstörtem Haus haben die Retter einen unter den Trümmern eingeschlossenen Hund gefunden. Sie haben ihn natürlich gerettet und auf die Suche nach weiteren Überlebenden mitgenommen… Seht selbst, wie die Rettungsaktion verlief: TASSO e.V. – Rettungsaktion in Japan
Links: Tasso
Quelle: Tasso e.V. – Facebook
Ecosia: Die grüne Suchmaschine
Die grüne Suchmaschine ‘Ecosia.org’ setzt sich für ökologische Nachhaltigkeit ein, indem es 80 Prozent seiner Einnahmen für den effektiven Schutz der Regenwälder spendet. Ecosia wird von ‘Bing’ und ‘Yahoo’ unterstützt. Die Suchmaschine funktioniert ebenso wie andere Suchmaschinen auch, nur dass jeder Klick auf einen Werbelink Geld für den Schutz des Amazonas Regenwald bedeutet.
Im ersten Jahr konnte Ecosia rund 125.000 Euro für ein Regenwaldprojekt des WWF spenden. Die Suche mit Ecosia.org ist übrigens kostenlos…
Der Schutz des Regenwaldes ist wichtig, denn sie gelten als die ‘Lunge der Erde’, da sie riesige Mengen CO2 aufnehmen und so das Gleichgewicht der Erdatmosphäre wahren. Die Entwaldung und die damit verbundenen CO2-Ausstöße gelten als die weltweit zweitgrößte Ursache für den Klimawandel.
Quelle: Ecosia.org
WWF: Ein neues grünes Dateiformat
In einem Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Wald gerodet – für Papier. Das entspricht etwa der Fläche Griechenlands. Massen von Zellulose werden unnötig verbraucht, weil überall auf der Welt Dokumente sinnlos ausgedruckt werden. Anstatt sich von den relevanten Stellen Screenshots zu machen, werden teilweise ganze Berichte und E-Mails, sogar Websites ausgedruckt. Eigentlich könnte man diese Informationen auch als PDF abspeichern. Doch auch dieses Dateiformat lässt sich oft ungehindert drucken.
Um das überflüssige Ausdrucken zu stoppen und einen bewussteren Umgang mit der Ressource ‘Papier’ zu erreichen, hat der WWF nun ein ‘grünes Dateiformat’ erfunden: Das WWF. Das WWF kann nicht ausgedruckt werden. Es ist eine einfache und simple Idee, die trotzdem genial ist.
Technisch basiert das WWF auf dem PDF und ist auch mit den üblichen PDF-Programmen zu öffnen und zu handhaben. Die Druck-Funktion ist bei dem WWF jedoch gesperrt, so dass jeder selbst entscheiden kann, welche Dokumente nicht gedruckt werden sollen. Jeder kann so aktiv am Umweltschutz teilnehmen.
WWF-Dokumente lassen sich leicht erstellen: Die kostenlose WWF-Software installiert die Funktion “SAVE AS WWF” im Drucker-Menü. Einfach nach der Installation diese Funktion auswählen, schon wird das Dokument im WWF-Format abgespeichert.
Überzeugt euch selbst und ladet euch die kostelose WWF-Software runter: WWF-Software runterladen
Quelle: WWF
PETA: Züchter hält Deutsche-Schäferhund-Zucht in dunkler Lagerhalle
Heute Mittag habe ich einen Petitions-Aufruf der PETA Deutschland e.V. erhalten. Dem weltweit agierendem Tierschützverein wurden verdeckte Videoaufnahmen einer Hundehaltung in Erfurt-Gispersleben zugespielt. Diese zeigen, wie ca. 30 Schäferhunde in einer alten Industriehalle dahinvegetieren. Die Hunde werden angeblich zu Schutzhunden ausgebildet und zu Zucht-Zwecken genutzt. Ihre eigenen Bedüfnisse werden aber vollständigt missachtet. Sie sind in kleinen, verdreckten Zwingern eingesperrt, unter ihnen besteht kein sozialer Kontakt, was sehr schädlich für Rudeltiere ist die reinste Qual für diese höchst sozialen Tiere darstellt. Sie betteln um Zuneigung und Aufmerksamkeit. Die Wassernäpfe sind leer. Ein Nachbar des Geländes erklärte, er hätte die Hunde noch nie im Freien gesehen… Ich frage mich, wie Schutzhunde ausgebildet werden sollen, wenn sie total reizarm aufwachsen und keinerlei Umwelteinflüsse erfahren. So ein Hund kann doch niemanden beschützen, wenn er sich vor alles und jeden erschreckt??!
Das schlimmste daran ist, dass das zuständige Veterinäramt auch nach mehrmaligen Aufforderungen und Hinweisen, sich mit den Worten „Ich stürme doch keine Tierhaltung, die ich schon vor langer Zeit zugelassen habe.“ rausredet … Ohne Worte
PETA Deutschland e.V. besetzte deshalb das Gelände des gewissenlosen Hundehalters und fordert nun rechtliche Konsequenzen.
Natürlich spricht sich PETA Deutschland e.V. generell gegen die Zwingerhaltung aus. Leider ist diese jedoch unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland auch weiterhin gestattet. Diese Voraussetzungen werden in der Halle in Erfurt jedoch nicht erfüllt. Aufgrund dieses Sachverhaltes erstattet PETA Deutschland e.V. Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutz-Hundeverordnung.
Bitte unterstützt die PETA indem ihr bei der Petition mitmacht PETITION ERFURT
Das skurrilste an der der ganzen Sache ist, dass sich Erfurt auch noch den sogenannten “Goldenen Fressnapf 2009″ gewonnen hat, u.a. auch für artgerechte Haltung (letzter Absatz). > Erfurt gewinnt den Goldenen Fressnapf 2009 … Ebenfalls ohne Worte!
Quellen: rc:com – Agentur für frische Kommunikation (www.welten-der-hunde.de), PETA Deutschland e.V.
PETE sucht ein Zuhause
Der schüchterne Border-Collie-Mix Pete sucht ein neues Zuhause. Der am 14.07.2009 geborene Hund ist noch ein ganzer Mann, 38 cm hoch und ca. 10 kg leicht. Sein Wesen wird durch Eigenschaften wie Dynamik, Ausdauer und Gelehrigkeit geprägt, also ein Hund mit dem man viel unternehmen und lernen kann, aber man muss sich auch nicht verausgaben, da der Bewegungsdrang nicht übermäßig bei ihm ist.
Am besten wäre für Pete einen Platz, wo schon einHund zuhause ist, damit er sich an ihm orientieren kann, denn er ist noch etwas zurückhaltend und vorsichtig, da er noch etwas umweltunsicher ist. Eine erfahrende und sensible Hand wäre also ratsam. Zur Zeit befindet sich Pete noch in seiner Pflegestelle im Westerwald.
Wenn ihr Pete aufnehmen möchtet, dann wendet euch an den ARTGERECHT TIERSCHUTZ E.V.:
ralf.kurtze(a)artgerecht-tierschutz.de oder
katrin.rose(a)artgerecht-tierschutz.de
Steckbrief PETE (PDF)
Herny hat es geschafft!
Henry hat nun ein schönes neues Zuhause. Er ist jetzt bei einer Familie in der Schweiz, die schon einen Hund haben, so dass Henry ab jetzt immer einen Spielkameraden und Kumpel an seiner Seite hat. Die Familie ist Hundeerfahren und kann dem Sturkopf ein schönes Heim mit Garten und viel Zeit geben. Wir freuen uns sehr und wünschen alles Gute!







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