Archiv für Juni, 2011
Video: OK Go – White Knuckles
Ich möchte euch ein weiteres Video mit Hunden empfehlen: das Musicvideo von OK Go. OK Go ist eine amerikanische Rockband aus Chicago. Sie sind vorallem durch den Video-Hit “Her it goes again” (2006) bekannt geworden, für das sie mit dem Grammy in der Kategorie “Best Short Form Video” ausgezeichnet wurden. In dem Video haben sie einen Tanz auf acht Laufbändern choreografiert, der ohne Schnitt gefilmt wurde.
Der Song und das Video zu “White Knuckles” (2010) ist ebenfalls wieder in der “Ohne Schnitt und in einem durch gefilmt”-Version. Der Schwierigkeitsgrad ist aber deutlich höher geworden, denn viele Hunde zeigen in dem Video, wie sie ihre Choreografie drauf haben. Und jeder, der schon mal versucht hat einem Hund ein paar Tricks beizubringen, weiß, dass man viel Geduld für so etwas braucht. Also, lasst die Hunde tanzen…
Video: Hunde lieben Futter…
… Katzen allerdings auch. Und wenn Herrchen oder Frauchen sich auch noch einen Spaß daraus machen, ist das Ganze echt zum Verzweifeln. Das findet auch dieser Hunde-Protagonist aus meinem aboluten Lieblings-Video, das auf YouTube mittlerweile über 44 Mio. Klicks hat und mir auch schon vielfach bei facebook angezeigt wurde. Grandios! Also einfach mal ansehen
Übrigens: Viele Tierheime in Deutschland freuen sich über Futterspenden. Denn auch heimatlose Tiere freuen sich über gefüllte Futterschüsseln. Häufig stehen in Tiernahrungsgeschäften Spendenboxen für ansässige Tierheime und Pflegestationen bereit. Oder ihr fragt im örtlichen Tierheim einfach mal nach, ob sie Futterspenden oder dergleichen benötigen.
Foodwatch: Der Goldene Windbeutel 2011 geht an…
Foodwatch hat auch dieses Jahr wieder die dreiste Werbelüge mit dem Goldenen Windbeutel gekürt. Freuen darf sich (oder vielleicht auch eher nicht) der Hersteller der Milch-Schnitte: Gratulation an Ferrero.
„Von mehr als 117.000 Verbrauchern stimmten über 51.000 für die Milch-Schnitte. Sie wird mit Hilfe von bekannten Sportlern zwar als „leichte“ Zwischenmahlzeit beworben, besteht aber beinahe zu 60 Prozent aus Fett und Zucker und ist damit „schwerer“ als Schoko-Sahne-Torte.“ Quelle: abgespeist.de
Weitere Kandidaten im Rennen um den Goldenen Windbeutel waren:
- „Activia“, das probiotische Märchenprodukt von Danone
- „Ferdi Fuchs“, Stockmeyers salziges Mini-Würstchen für Kinder
- Kühnes „Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen“ – außen Tradition, innen modernste Lebensmitteltechnologie
- „Milch-Schnitte“ von Ferrero, die Schoko-Sahnetorte für zwischendurch
- „Nimm2“ von Storck, die Bonbons, die nicht nur süß, sondern auch noch gesund sein wollen
Ich persönlich fand besonders das Video zum Windbeutel-Kandidaten Storck mit Nimm 2 sehr unterhaltsam, denn Storck ist um keine kreative Ausrede für ihr Mogelprodukt verlegen:
„Die Werbung für nimm2-Bonbons richte sich gar nicht an Kinder, sondern „fast durchweg an Erwachsene“, entgegnete das Unternehmen, wenn Journalisten es auf die Nominierung zum „Goldenen Windbeutel 2011“ ansprachen“ Quelle: foodwatch.de
Quelle: Foodwatch, abgespeist.de
Organspende schenkt Leben
Pro Jahr warten in Deutschland knapp 12.000 Menschen auf eine Organspende, doch nur 4000 Organe können auch wirklich transplantiert werden. Der Grund: nur ein Viertel der Bundesbürger besitzt einen Organspendeausweis. Das will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) gemeinsam mit Gesundheitsminister Rösler jetzt ändern. Mit einer bundesweiten Kampagne sollen mehr Menschen dazu bewegt werden, einen Organspendeausweis mit sich zu führen, denn an der Spendebereitschaft der Deutschen liegt der Spendermangel nicht. Vielmehr scheint Organspende ein Thema, das viele Deutschen vor sich herschieben. Quelle: detektor.fm
‘Vor sich herschieben!’ Das ist wahr. Wie auch meine Blutspende letzte Woche, habe ich das Ausfüllen eines Organspendeausweises lange vor mir hergeschoben. Nun habe ich mich endlich dazu entschlossen, dieses lang geplante Vorhaben – wenn man es so nennen will – endlich in die Tat umzusetzen: Ich habe mir einen Organspendeausweis zugelegt. Diesen trage ich ab jetzt immer bei meinen persönlichen Papieren mit mir.
In erster Linie habe ich mir den Organspendeausweis zugelegt, um im Falle meines Todes meine Organe an Menschen zu spenden, denen so ein Weiterleben ermöglicht werden kann. Natürlich vorausgesetzt meine Organe sind dazu überhaupt in der entsprechenden Verfassung.
Doch der zweite Grund und ebenso wichtige Grund ist für mich, dass ich meinen Angehörigen im Falle des Falles eine schwere Entscheidung abnehmen kann. Sollte man z.B. durch einen Unfall sterben, haben es die Verwandten, Lebens- oder Ehepartner schon schwer genug. In so einer Situtaion zu entscheiden, ob Organe und/oder Gewebe gespendet werden sollen, kann unerträglich schwer sein. Doch mit einem Organspendeausweis kann man selbst für Klarheit sorgen. Es ist jedoch auch wichtig, seine Entscheidung seinen Angehörigen ebenfalls im vorhinein mitzuteilen.
Ein Organspendeausweis macht übrigens auch Sinn, wenn man einer Spende widerspricht. So können Sie unmissverständlich klarstellen, dass Sie nicht möchten, dass Organe oder Gewebe von Ihnen übertragen wird. Sollte man nur bestimmte Organe oder Gewebe spenden wollen, kann auch dies auf dem Organspendeausweis vermerkt werden.
Man muss sich übrigens nicht ärztlich untersuchen lassen. Ob gespendete Organe und Gewebe für eine Transplantation geeignet sind, ist im Todesfall medizinisch zu beurteilen. Auch das Alter des Spenders spielt keine Rolle. Das biologische Alter der Organe ist ausschlaggebend. Sollte sich die Entscheidung über eine Organspende ändern, zerreißt man den Ausweis und füllt einfach einen neuen aus.
Organspendeausweise/Vordrucke erhält man bei seiner Krankenkasse, Gesundheitsämtern, in vielen Apotheken und Arztpraxen und bei der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).
Links:
Organspende: Infos der BZgA
Organspendeausweis zum Download (in diversen Sprachen verfügbar)
Weltblutspendetag am 14.06.2011
Bereits gestern war der 8. Weltblutspendetag, oder auch Weltblutspendertag genannt. (engl. World Blood Donor Day). Dieser ist an dem Tag, an dem der Entdecker der Blutgruppen, Karl Landsteiner (1868-1943), Geburtstag hat.
Im Jahr 2004 wurde dieser Tag von vier internationalen Organisationen ausgerufen, die sich weltweit für sicheres Blut auf der Basis freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden einsetzen: die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), die Internationale Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und die Internationale Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS). (Quelle: Wikipedia)

Ich war am Mittwoch zuvor übrigens auch Blut spenden – das erste Mal. Und in drei Monaten werde ich wieder knapp 500 ml meines Bluts in der Blutspendezentrale der Uniklinik Köln lassen. Ist nämlich alles halb so wild
Retro-Fotografie: So leicht wie nie mit dem iPhone
Wer kennt sie nicht? Alte Fotografien aus den Kinder- & Jugendzeiten der Eltern, die auf dem schönen, herkömmlichen analogen Weg enstanden sind. Filmschmutz, überbelichtet, mit Rot- Grün-, Blau- oder Gelbstich, ausgefranste Bildränder, oder als Polaroids sind ein paar Merkmale dieser Retro-Fotografien. Man muss aber nicht in den 70ern gelebt haben, um solche Fotos zu bekommen. Im digitalen Zeitalter ist es möglich ganz einfach solche Fotografien herzustellen. Dafür muss man kein Vermögen ausgeben und sich alte Kameras, Filme und Entwicklungsräume anschaffen. Als Besitzer eines iPhones muss man lediglich 1,59 Euro für eine App investieren plus evtl. 0,79 Euro. pro zusätzlichem Effekt. Die Rede ist von Hipstamatic von Synthetic Corp. Ein paar Impressionen will ich euch nicht vorenthalten:
Wunderbare Bilder im Retro Look sind das Ergebnis. Hipstamatic hat viele Fans und Anhänger. Auf facebook beispielsweise tummeln sich bei Hipstamatic rund 66.000 Fans, bei Hipstamtic World sind es an die 7.250 Fans. Eine tolle App, die übrigens 2010 zur Apple iPhone App des Jahres gekürt wurde (Erhältlich im iTunes-Shop)
Wer sich noch mehr Eindrücke holen möchte, schaut sich am besten die offiziele Internetseite von Hipstamatic an: http://hipstamaticapp.com/
Chip Online hat die Hipstamatic-App übrigens als sehr gute App bewertet. Deren Fazit lautet: “Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, die Ergebnisse seien mit einer originalen Analog-Kamera geschossen. Die unterschiedlichsten Filter geben jedem Foto das gewisse Etwas und bieten ambitionierten Fotografen ein rundes Paket.” ✌
Quellen: facebook, Hipstamatic Internetseite, iTunes-Store, Chip Online
Haus Fühlingen – Was passiert mit dem Geisterhaus?
Vor etwa zwei Jahren war ich mit einem befreundeten Fotograf in dem geheimnisumwobenen Geisterhaus in Köln Fühlingen, um dort Fotos zu machen. Ich habe euch davon berichtet und die Fotos auf der Gedankenwiese gepostet. (Zum Beitrag) 
Schon damals stand zur Debatte was mit dem leerstehenden Gut passieren soll. War es zunächst im Besitz der Stadt Köln, ist es nun in der Hand privater Investoren. Doch seitdem verrottet das imposante Gebäude an der Neußer Landstraße am Fühlinger See vor sich hin. Das Grundstück des “Haus Fühlingen” wird als Schuttabladeplatz missbraucht und wirkt nun alles andere als ansehnlich.
Mittlerweile hat sich der Bürgerverein Köln-Fühlingen zu Wort gemeldet und fordert rasches Handeln. Laut dem Kölner Wochenspiegel vom 18.05.2011 äußert sich der Bürgerverein: “„Haus Fühlingen“ ist seit Jahren ein „Schandfleck“”. Bis zum 31.05.2011 hatten nun alle Kölner Zeit, Vorschläge bei der Stadt einzureichen, was mit dem Areal passieren soll.
Ich bin gespannt wie es mit dem angeblichen Geisterhaus am Fühlinger See weitergehen soll. Habt ihr Vorschläge?
Zum anderen muss ich in diesem Gedankenwiesen-Artikel erwähnen, wie erschreckend schlecht die Meldung über den Verfall des “Haus Fühlingen” aus dem Kölner Wochenspiegel ist. Ein Fehler reiht sich an den anderen. Neben unsagbarem schlechten sprachlichem Ausdruck glänzt der nur 148-Wort-kurze Artikel mit Rechtschreibfehlern, die es einem so gut wie unmöglich machen, den Text flüssig zu lesen, geschweige denn zu verstehen.
Das Interessanteste daran: Das Glanzstück befindet sich auf der Titelseite. Selbst zwei Tage nach Veröffentlichung konnte ich die Titelseite mit den gleichen unfassbaren Fehlern aus dem KWS-E-Paper ziehen. … Wenigstens dort hätte man die Fehler korrigieren können. (Zur Titelseite)
Quelle: Kölner Wochenspiegel Ausgabe Chorweiler (18.05.2011)







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